Das Google Penguin Update - Wichtiges auf einen Blick

Auch knapp zwei Monate nach dem Update sind die Auswirkungen noch spürbar und auch etablierte Seiten gehören zu den Verlierern in den Suchmaschinen-Rankings. Worauf sollten Webseitenbetreiber nun achten ?

Quality is King

In einer Stellungnahme zum "Penguin"-Update weist Matt Cutts (Leiter des Spam-Teams bei Google) nachdrücklich auf die allgemeinen Qualitätsrichtlinien von Google hin. Cutts schreibt weiter, dass gute Suchmaschinenoptimierung darin bestehen sollte, Internetseiten durchsuchbar und Inhalte optimal zugänglich zu machen. Auch diesmal ist die Zielsetzung das Aussortieren von "Webspam","Keyword Stuffing" und künstlich wirkenden Linkstrukturen. So soll erreicht werden, dass Webseiten vorrangig für Benutzer und nicht für Suchmaschinen gebaut werden.

Social Media

Nicht erst seit dem Update im April gehen SEO-Experten davon aus, dass die Präsenz in sozialen Netzen einen nicht zu unterschätzenden SEO-Faktor darstellt. Nach dem "Penguin"-Update scheint sich diese Vermutung zu erhärten. Webseiten, welche oft aus sozialen Netzwerken, wie bspw. "Facebook", "Twitter" oder "Google +" verlinkt oder "geliked" wurden konnten im Schnitt eine bessere Platzierung in den Suchergebnissen verzeichnen.

Linkstrukturen

Natürlich gewachsene Linkstrukturen, oder solche die zumindest den Anschein erwecken, scheinen wichtiger denn je zu sein, denn gerade überoptimierte Seiten, deren SEO-Strategie auf sogenanntes "Link-Spamming" oder "Keyword Stuffing" ausgerichtet ist, gehören zu den klaren Verlieren in den Suchergebnissen. Gerade durch die häufige Nutzung der gleichen Keywords als Linktext lassen sich gekaufte Backlinks leicht identifizieren und erzeugen eine, für den Google-Algorithmus, künstlich wirkende Linkstruktur.

Duplicate Content

Als Duplicate Content werden Inhalte bezeichnet, welche mehr als ein mal in identischer oder ähnlicher Form angezeigt bzw. kopiert werden. Dabei ist es egal ob der doppelte Inhalt auf der eigenen oder einer externen Webseiten angeboten wird. Obwohl es sich hierbei nicht zwangsläufig um eine Methode zur Täuschung handelt, bestraft Google Duplicate Content härter denn je. So will Google vor allem die Seiten treffen, welche automatisiert Inhalte von anderen Webseiten kopieren.

Fazit

Die Implikationen des "Penguin"-Updates werden in allen Feinheiten und Details erst in der nächsten Zeit erkennbar werden, jedoch sind Tendenzen schon jetzt klar erkennbar. Die Qualität der technischen Umsetzung (W3C-Konformität, Geschwindigkeit usw.), die Qualität der Inhalte und die Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken rücken immer stärker in den Fokus der Bewertung und werden wohl auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen.

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